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Ein „Schatz“ für den Zoo Linz

Zebra-Stute Kipenzi verzückt Besucher

Der Zoo Linz freut sich über einen besonderen Zuchterfolg: Bei den Chapman-Zebras kam ein gesundes Fohlen zur Welt. Nach einer Serie von Hengstfohlen in den vergangenen Jahren dürfen sich die Tierpfleger und Besucher nun endlich wieder über eine kleine Stute freuen.

Das junge Zebra-Mädchen hat bereits einen Namen erhalten, der ihre Bedeutung für den Zoo unterstreicht: Kipenzi. Der Name stammt aus dem Suaheli und bedeutet übersetzt so viel wie „Schatz“ oder „Liebling“. Ausgewählt wurde der Name traditionell von ihrem Paten.

Die Eltern der kleinen Kipenzi sind keine Unbekannten im Zoo Linz. Mutter Andara kümmert sich gewohnt souverän um ihren Nachwuchs, während Vater Okawango gewissenhaft über die kleine Herde wacht. Kipenzi zeigt sich bereits wenige Tage nach der Geburt äußerst lebhaft und erkundet neugierig die Außenanlage, immer dicht an der Seite ihrer Mutter. Die charakteristischen Streifen, die bei jedem Zebra so individuell wie ein Fingerabdruck sind, sind bei dem Fohlen bereits perfekt ausgeprägt.

Mit der Geburt von Kipenzi leistet der Zoo Linz einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser Tierart. Das Chapman-Zebra (Equus quagga chapmani) ist eine Unterart des Steppenzebras und in den Savannen des südlichen Afrikas beheimatet.

Obwohl Zebras zu den bekanntesten Tieren Afrikas gehören, ist ihr Überleben in freier Wildbahn nicht gesichert. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird das Steppenzebra als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Besonders der Verlust von Lebensraum durch Landwirtschaft sowie die illegale Jagd setzen den Beständen zu. In Zoos gezüchtete Tiere wie Kipenzi sind daher wichtige Botschafter für den Schutz ihrer wilden Verwandten und sichern den Genpool.

Die kleine Kipenzi ist ab sofort für Besucher auf der Außenanlage der Zebras zu sehen. Der Zoo Linz lädt alle Tierfreunde ein, den „Schatz“ der Anlage persönlich willkommen zu heißen.